zum Anfang - zum Soll - zum Haben - zum Hoeren - zur Vergangenheit - zur Kommunikation




 




RESIDUEN DER AUFKLÄRUNGSEPOCHE

Kein Zweifel, die Zeitenwende nimmt Fahrt auf, die Vergesellschaftung des Privaten schreitet voran. Zwar hindern noch
ethno-religiöse Geltungsansprüche und partikularpolitische Sonder-
wünsche einen neuen universalistischen Geist der kommunikativen Teilhabe, aber nachdem in einer unfreiwillig-feinen Dialektik das in
der Aufklärung gewonnene Paradigma des Individuums durch eben
diese Ansprüche von der multikulturell segregierten Gesellschaft
erfolgreich geschreddert wurde und die Einzelnen nicht mehr über
sich selbst, sondern über kulturelle Zugehörigkeiten definiert werden,
ermöglichen die neuen Technologien jetzt endgültig den Einstieg in
das kollektive Bewusstsein.


Fragt sich, ob was bleiben kann oder soll als Vermächtnis für die
Nachgeborenen. Das Bernsteinzimmer eröffnet die Debatte.




V.B. Schulze: Soziologie des Politischen
C.W. Unruh: Kritik der Konsumkritik  
J. Willemer: Kommunikatives Scheitern  
Marc Indefrey: Dialektik der Subversivität  
Timóteo: Alteuropa


Samstag, 15. Dezember 2018, 21:00
MIB Saal, Peter Zadek Platz, Buntentorsteinweg 112,
28201 Bremen